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Midlife Crisis!

Heute am Samstag, den 7. April 2007 (Osterwochenende) werde ich mich einem lustigen Thema widmen: Midlife Crisis. Wie das anfing und was dabei raus kam. 

Eines schönen Abends meinte Gerry, er hätte nun auch endlich gern mal ein Tattoo. Huch, dachte ich, was ist das denn, schon Midlife Crisis auf einmal? Langer Rede kurzer Sinn: Die Frau des neuen Schlagzeugers in seiner Band „The Deadly Sundays“ ist Tattoo Artist und würde ihm das umsonst machen. So eine Gelegenheit müßte beim Schopf ergriffen werden. Na gut, meinte ich, dann zeig mir mal Deine Designideen. Hatte er noch nicht. Dauerte dann auch gute 4 Wochen, aber dann kam ein Email von Jackie, die eine Zeichnung des Designs angefertigt hatte, das Gerry ihr als Vorlage geliefert hatte. Ach Du großer Schreck! Ein Haufen Hundescheiße! Bei genauerer Betrachtung: Ein Gehirn.

Bedeutung? Unbekannt. Herkunft: War mal auf einer Single, die Gerry vor 17 Jahren herausgegeben hat.

Oh hauerhauerha.

Jetzt kommt Gerry gerade um die Ecke und kriegt mit, was ich hier schreibe. Sagt: „That’s the problem with you Germans, you like to make fun of people!“. Wo er Recht hat, hat er Recht. Er lässt mich aber weitermachen. Guckt nur einmal kurz etwas gequält und grinst dann aber gleich wieder.

Zurück zur Story. Zum Gehirn hab ich dann nur gemeint: „Please, don’t put an unidentifyable blob on your arm that could be mistaken for a pile of dog crap.“ Hat er dann auch eingesehen. Dann ging das Jammern los, daß ihm aber nichts anderes einfällt. Gerry, überleg doch mal, was für Kunst gefällt Dir denn? Die Antwort kam schnell: Alles von Jens Rusch. Ok, dann weiter. Etwas genauer, bitte. In der Zwischenzeit hab ich Jens kontaktiert, ob er nicht ne Idee hatte. Er schickte einige gute Tips. Zwischenzeitlich biß Gerry sich auf einer der Faust-Illustrationen von Jens fest, die bei uns im Schlafzimmer hängen: Reich der Mütter. Den Schlüssel wollte er.

Flugs ein Foto davon gemacht, Jackie geschickt, und ein paar Tage später ging’s ab in den Tattoo Parlor.

Ein paar schmerzverzerrte Shots wären ja noch lustiger gewesen, aber scheint alles relativ glimpflich gewesen zu sein. Das Resultat ist sehr präsentabel:

Als ich meiner Freundin Yuriko davon erzählte, meinte sie: „Oh, do you know what tattoo means in Japan? Gangster.“ Lach!

Schöne Ostern!

T.

Categories: Seattle
  1. Unknown
    April 8, 2007 at 1:55 pm

    Hai,

    zum Glück ist es der Schlüssel geworden und nicht diese undefinierbare Kartoffel, oder wie Du schreibst: „Please, don’t put an unidentifyable blob on your arm that could be mistaken for a pile of dog crap.“

    Habe deinen Blog; einer Exil-Dithmarscherin; gern gelesen. Also mehr davon, so kann ein "Ditschi" auch etwas Luft der grossen freien Welt atmen.

    Gruss Mark

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