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Archive for July, 2008

George Clinton’s Birthday Party at Zune LA

July 26, 2008 Leave a comment

Am Dienstag, d. 22. Juli 2008 sind wir morgens spontan nach Los Angeles geflogen, um bei der Geburtstagsparty von George Clinton im Microsoft Zune LA Gebäude mitzufeiern. Demetrius hatte uns eine Einladung direkt von George besorgt, da ich mich vor vielen Jahren mal darum gekümmert hatte, dass George vom Music Central Team zu einem ausgiebigen Interview bei Microsoft eingeladen wurde. Inzwischen hat er die Verbindung zu Zune aufgenommen, und schlauerweise schmiss das Zune Team eine sausende Party für Georges 67sten Geburtstag. Der erste Partyteil fand bei Zune LA statt – Bühne, Live Jam, viele Leute, Partystimmung, volle Pressepräsenz. Hier ist ein Video des Abends und hier sind noch einige etwas professionellere Fotos.

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Wir waren mit Else (auch aus Deutschland), meinem Kumpel Demetrius, den ich schon seit der gesamten Zeit kenne, die ich in Seattle wohne und deren Freunden gut dabei. Demetrius ist oben rechts mit George im Bild.

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Im links unteren Bild ganz links am Mikrophon Gene "Poo Poo Man" Anderson – ein fantastischer Funksänger, der mir später am Abend erzählte, er suche einen Verleger für ein Kinderbuch, das er geschrieben hat. Er schien zu hoffen, dass Microsoft da irgendwie nützlich sein könnte. Hmmmmmmmmmm.

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Gegen 22.00 Uhr war die Zune Party zuende und es ging im Konvoi zur After Party in einem alten Aufnahmestudio in Hollywood. Eine riesige leicht runtergekommene Partyhalle mit Garagentüren zur Alley – ganz wunderbar. Da war es eigentlich noch lustiger als bei MS Zune.

Unten: Gerry und ich mit einer aufgedonnerten Mary Kay Sängerin zwischen uns und rechts unten Mallia Franklin, Queen of Funk.

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Links unten mit Else und rechts unten Overton Loyd, der durch unzählige Illustrationen für Parliament und P-Funk berühmt geworden ist.

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Gruppenbild mit Victor Taylor. Gerry meinte am Ende, dass es echt Mist wäre, dass er keinen Funk spielt, er hätte super connections anzetteln können heute Abend.

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Am Nachmittag waren wir natürlich auch noch kurz am Strand, Venice Beach und Santa Monica. Das Wetter war fantastisch, so eine warme Brise vom Meer, nicht zu heiß, einfach nur schön. Das tat gut, da es in Seattle gerade wieder auf unter 20 Grad abgesunken war und der Himmel sich sehr bewölkt zeigte.

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Lovemobil Dog is my Pilot

Ein cooler kurzer Trip – am nächsten Nachmittag flogen wir schon wieder zurück nach Seattle.

Hoffe, der Sommer kommt sich langsam wieder bei Euch!

T.

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Categories: Music, Seattle, Travels

20 Jahre Sub Pop

July 13, 2008 Leave a comment

An diesem Wochenende (12. und 13. Juli 2008) feiert Sub Pop sein 20-jähriges Jubiläum mit einen flotten Festival in der Pampa von Redmond, im Marymoor Park. Zum Glück ist das ein recht lauschiger Park mit Wiesen und Bäumen in wunderschöner Umgebung, also haben wir uns trotz knackiger Hitze hingeschleppt, mit Decken und 10 kleinen Wasserflaschen bewaffnet. Morgen nehmen wir wohl auch noch Proviant mit, da die Schlangen an den wenigen Fressbuden unzumutbar waren. Mal abgesehen davon, was es an den Fressbuden zu kaufen gab (hot dogs). Zur Feier der Angelegenheit hat die Space Needle im Moment Sub Pop geflaggt!

Space Needle flags Sub Pop SubPop feiert

Die besten Bands des heutigen Tages:

Seaweed
The Helio Sequence
Fleet Foxes
The Fluid
Low
Mudhoney

Für morgen steht folgendes Line-up auf dem Programm:

Les Thugs
No Age
Red Red Meat
Comets on Fire
Beachwood Sparks
Green River
Wolf Parade

Ich freu mich besonders auf No Age, Red Red Meat und Green River. Zum Glück sind dort 2 Bühnen direkt nebeneinander aufgebaut, also überhaupt keine Pausen zwischen den Bands, das ist wirklich mal ne erfrischende Abwechslung zu anderen Veranstaltungen.

Es ist richtig Hochsommer in Seattle, und nach diesem elend langen Frühjahr mit all dem Wind und Regen tut die Hitze einfach nur gut.

Haltet Euch!

T.

P.S.: Ein kleiner Nachschlag – Demetrius, der zum Sub Pop Festival bei uns zu Besuch war, hat heute dieses Foto geschickt:

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Categories: Music, Seattle

Besuch in Alemania

July 4, 2008 Leave a comment

Vom 6. bis 22. Juni waren wir mal wieder in Good Old Germany. Es war herrlich! Ich brauchte wirklich eine kleine Pause und hatte außerdem richtig Heimweh. Es tat so gut, alle wieder zu sehen. Als wir ankamen, herrschte wunderbarstes Wetter, richtig wie im Hochsommer. Wir verbrachten gleich den ersten Tag allesamt in Büsum am Strand mit anschließendem Besuch bei Cortina. Am zweiten Tag war’s auch noch so toll, dass Gerry und ich diesmal alleine nach St. Peter-Ording fuhren. Eine einstündige Gurkerei, aber wirklich die Mühe wert. Der Strand dort ist ja Sylt-Material, einfach fantastisch.  Wir saßen feist im Strandkorb und guckten in den Sand (Gerry hatte sein Buch vergessen). Am dritten Tag besuchten wir Eckernförde mit Sabine.

Erst waren wir eine Weile am Strand zugange, dann besuchten wir die Eckernförder Bonbonkocherei, um tütenweise süßes Zeug abzuschleppen, so richtig altmodische Klütenbonbons.

Danach mussten wir uns erst einmal im Café Held stärken. Die Torten waren umwerfend, der Kaffee leider nichtssagend.

In den darauffolgenden Tagen hatte ich eine feine Erkältung (man kommt ja kaum bei einem Flug von Seattle nach Hamburg drum herum, ich jedenfalls selten), also machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich, lasen viel (meine Lieblingslektüre in diesem Urlaub war "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery), aßen 4 Mahlzeiten am Tag (inklusive des obligatorischen nachmittäglichen Kaffeeklatsches mit Kuchen! – ich hab jetzt absichtlich den Genitiv verwendet, weil meine Mutter sich beschwerte, dass er am Aussterben sei) und guckten jeden Abend ein EM-Fussballspiel, mit wachsender Begeisterung! Und ab und zu mal ein Spaziergang durch die Feldmark ob der frischen Luft und Bewegung.

An einem Sonntag waren wir mit gesamter Bagage in der Dorfgaststätte in Oldenbüttel zum Dithmarscher Brunch mit Speck und Eiern und Spargelsuppe mit Klößen und dem ganzen Drum & Dran. In so’nem rustikalen Saal das Ganze, wie in alten Zeiten bei Danz op de Deel. Prima.

Nach Oldenbüttel kommt man ganz schnell hintenrum an der Eider lang von Süderrade und dann mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal.

Als nächstes stand ein Besuch in Husum an. Shopping und Kaffee und Eis und Kuchen und ein bisschen Bummelei im Ort. Der ganze Hafenbereich ist jetzt verkehrsberuhigt, was ja wirklich 1000 mal besser ist als vorher.

Zur Entspannung zockte Ole abends Gerry ab.

Ein Tag Hamburg musste auch noch sein, besonders, da wir Claudias neues Haus besichtigten wollten. Abends gingen wir mit Daks zum Schulterblatt zu dem Griechen, bei dem "die Speisen im Fenster hängen" (Zitat Daks, damit man sich beim richtigen Griechen trifft und nicht aus Vesehen einer zu einem anderen Griechen auf’m Schulterblatt geht, wo keine Speisen im Fenster hängen). Hamburg war in EM-Stimmung, an dem Abend sollte Deutschland gegen Portugal spielen. Alle Kneipen hatten Tische und Bänke auf die Bürgersteige geschleppt, große Fernsehbildschirme überall, Bier-und Bombenstimmung. War dann ja (wider Erwarten!) auch ein Superspiel.

Die Alte Flora ist auch immer noch auf dem Schulterblatt zu finden wie vor 20 Jahren:

Am letzten Tag vor unserer Abreise fuhren wir nach Kiel, um mit Tim, Maike, Silke, Linnéa, Derek und Jule eine Runde auf der gerade eröffneten Kieler Woche zu drehen. Bei krachender Hitze schleppten wir uns einmal ganz über die Meile.

 

Zum Abschluss: Gruppenbild mit Dame!

Ein super Urlaub. Jetzt kann ich auch Seattle erstmal wieder eine Weile tolerieren.

T.

Categories: Dithmarschen, Travels