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Key West im Oktober

Heute ist Montag, der 31. Oktober 2011 – Halloween! Bevor der Oktober nun auch schon gleich wieder so an mir vorbeigerauscht ist, will ich schnell noch meine Urlaubsstory loszuwerden.

Es ging am Montagabend, dem 10. Oktober, bei strömendem Regen in Seattle los. Richtig die Sintflut. Allerbeste Zeit, um sich ein bisschen abzuseilen und noch kurz vor Toresschluss etwas Sonne zu tanken. Miami! Key West! Ich komme. Mein Flug ging ausnahmsweise pünktlich los und landete ganze 25 Minuten früher als geplant in Miami. Wo es zur Abwechslung auch mal gerade zum Zeitpunkt meiner Landung kein Gewitter oder tropischen Sturm gab. Wie schön. Leider ging’s den Dellstedtern nicht so gut: Anstelle wie geplant mit British Airways von Hamburg nach London und dann weiter nach Miami zu fliegen wurden sie erst mit Lufthansa nach Düsseldorf geschickt, dann mit Air Berlin nach New York, und von dort mit Delta nach Miami. Man gönnt sich ja sonst keinen Umstand!

Ich kam schon weitaus früher an und verbrachte den Tag am Strand vor dem Hotel.

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Herrliche Wärme, 30 Grad, wunderbares Wasser. Gleich zwei Mal in die Fluten und Sonne getankt nach dem schönen (schön kurzen) Nachtflug. Es tat gut. Der kubanische Schweinebackensandwich zum Lunch war allerdings nicht so lecker. Ein Glück hatte ich Hunger vom Schwimmen, sonst hätt ich das Ding gleich in den Müll getan. Aber das Hotel! Wie schon seinerzeit als wir hier noch Encarta-Konferenzen veranstalteten, einfach wunderbar, Hotel Fontainebleau.

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Ein schmucker Resort direkt am Wasser mit bestem Blick und wunderschönen Anlagen. Auch alles schön teuer. Fängt schon damit an, dass es hier nur Valet-Parken gibt und die natürlich jedesmal ein Trinkgeld erwarten, wenn man sein Auto abholt und danach wieder abgibt. Ich mach’s nur vereinzelt hier und da mal, das ist ja sonst bodenlos, wenn man das Auto 3 Mal am Tag braucht! Aber dann wieder gibt es hier eine wunderbare Espressobar mit Namen „Solo“, wo es nicht nur besten Latte sondern auch hausgemachte feine Pralinen zu kaufen gibt. Ganz famos.

Am Dienstagnachmittag machte ich einen Abstecher nach South Miami zur Spitze, wo sich ein netter Park erstreckt, in dem es nur so von streunenden Katzen wimmelt. Ein wunderschönes Rudel, darunter auch zwei ganz allerliebste Graue. Ich konnte mich von dem Anblick kaum losreißen. Ich schoss ein paar Sonnenuntergangsfotos, drehte noch ne Runde am Strand und fuhr dann wieder zurück zum Fontainebleau. Unterwegs wollte ich ein paar Flaschen Wasser besorgen und für Ole ein paar Schokoriegel, das war richtig mühsam! Auf der gesamten Meile in South Miami Beach nur Restaurants und Nachtclubs und Baustellen (wo man dann nirgends parken kann). Also flugs vor ein Hotel mit Warnblinker an, schwupp in so’n kleinen Tante-Emma-Laden rein und mit guter Ausbeute an Kartoffelchips, Selter und Raider (Twix heißt das ja jetzt) zufrieden wieder zum Fontainebleau. Mal sehen, wie ich das später alles reinschmuggele. Die wollen ja lieber ihre sauteure Minibarware an den Mann bringen. Später holte ich dann endlich Evi und Ole vom Flughafen ab und zufrieden gingen wir alle in die Heia, nachdem sie das Hotel kurz besichtigten. Am nächsten Tag erstmal Strand pur mit leichtem Sonnenbrand!

Am Tag danach ging’s über die Everglades nach Key West. Mückenschwärme in den Everglades! Genau, wie’s im Miami Guide beschrieben wird. Ätzend, aber die Tour lohnt sich trotzdem.

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Everglades Alligator

Danach 3 Stunden Fahrt über die Keys nach Key West. Unser feiner Mietwagen (Ford Fusion) machte mehrere Male schlapp, einfach Leistungsverlust, an die Kante fahren, erstmal ausschalten, etwas warten, wieder anschalten. Wir guckten uns das Öl mal an, dünn wie Wasser. Also ohne Klimaanlage weitergefahren, obwohl sauwarm und besonders schwül an dem Tag. Erledigt kamen wir in Key West an und tauschten den Wagen gegen einen viel flotteren schwarzen Dodge Charger. Ole war begeistert! In Key West gingen Ole und Evi erstmal schwimmen nach der langen Tour. Ich wollte ja gerne, dass sie mal den sterbenden Schwan hinlegten, aber war nix.

Schwimmbad Key West1

Das Hotel hieß Parrot Key Resort und war an so ner Mangroven-Küste gelegen, sehr hübsch. Leider Kaffee dort morgens wie Knibbel auf’n Kopp. Sowieso Kaffee ein totaler Notstand in Key West! Ein magerer Starbucks auf der Duval Street, sonst echt nix. Dafür Katzengrabsteine im Hemingway House.

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An den nächsten Tagen verschiedene Sight-Seeing-Aktivitäten und Strand. Es war super warm aber bedeckt und an den letzten Tagen goss es in Strömen!

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Car Key West at Fish and Chips Truck  Fish and Chips Truck

Car Key West

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Shop Key West

Übrigens tuckern da überall Hühner rum. Sogar, wenn man draußen irgendwo schön in einem Restaurant sitzt und gerade lecker was essen will, dann gurken mehrere Hühner mitsamt Küken um einen herum. Wenn es dämmert, flattern sie ab in die Bäume, um dort zu nächtigen. Bei einem Juwelier auf der Duval Street kaufte meine Mom mir ein silbernes Huhn für mein Pandora-Armband.

KeyWest Chickens

Hier sind wir im kubanischen Lokal Mesón del Pepe. Lecker war das Essen da! Ich fand die fritierten Bananen besonders gut mit den Shrimps.

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Und jede Menge schräge Typen auf der Duval Street.

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Leider ging es wie immer alles viel zu schnell vorbei. Noch einmal baden, ein bisschen shoppen, und wieder ab nach Miami.

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Angelhaken

Auf dem Weg zum Flughafen kehrten wir in einem urigen Lokal ganz in der Nähe des Flughafens in Miami ein (94th Aero Squadron), wo man beim Essen den Flugsicherheitsfunk über Kopfhörer mithören konnte. Schräg.

Tina air traffic control  WP_001193

Dann hieß es Abschied nehmen!

Ole und Tina Abreise

Ich saß bei meinem Stopover in Dallas 4 Stunden fest, weil dort ein echt kolossales Gewitter runterging, dass den gesamten Luftverkehr für ein paar Stunden lähmte. Aber gute Lightshow!

Demnächst mehr!

T.

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