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Jahresabriss 2012: Seattle, Palm Springs, San Diego, Hamburg, Mallorca, Los Angeles…

Es ist Sonntag, der 30. Dezember 2012. Meinen Blog habe ich dieses Jahr gemein vernachlässigt. Eine gute Ausrede gibt es dafür nicht! Es war ein gutes Jahr mit vielen netten Reisen und positiven Entwicklungen bei der Arbeit, also schreibe ich jetzt kurz vor Toresschluss zumindest noch einen Jahresabriss. Also, jetzt aber.

 

MÄRZ IN PALM SPRINGS

In Seattle ist das Wetter ja immer so schlecht. Also Regen Regen Regen von Ende Oktober bis Ende April, mindestens. Dies Jahr war es bis fast Mitte Juni ganz schön lahm. Im März flog ich mit Anja nach Palm Springs, ein paar Tage Sonne tanken und im Joshua Tree National Park herumlungern. Palm Springs ist in zweieinhalb Flugstunden von Seattle aus zu erreichen und ca. eine Autostunde von Los Angeles entfernt (Richtung Osten).

Palm Springs (1) 

Palm Springs Kaktus

Palm Springs (17) Palm Springs Joshua Tree

Palm Springs (15) Palm Springs (18)

War einfach total schön. Sogar Palmenoasen haben die dort!

Palm Springs (13)

Im San-Andreas-Graben sammelt sich Wasser, so dass in der sonst absolut trockenen Gegend ein paar Palmen gedeihen können. In einer Oase stand ich mit einem Fuß auf der Pazifischen Platte, mit dem anderen auf der Nordamerikanischen. Irgendwie unheimlich.

Palm Springs (11) Palm Springs (12)

In Seattle war es Anfang März noch richtig kühl und regnerisch, in Palm Springs war es 25 Grad, so dass man in kurzer Hose am Swimming Pool liegen konnte. Neben unserem Hotel war eine Therme, in der man im mineralisch angereicherten Wasser aus dem San-Andreas-Graben baden konnte. Roch ganz schön stinkig nach Schwefel. Soll aber ja soooooooooo gesund sein, also gönnte ich mir das zweimal.

An einer kleinen Westerntown kamen wir auch vorbei, in der oft Cowboyfilme gedreht werden. Die Kulissen standen überall herum. Aber keine Menschenseele weit und breit. Wie im richtigen Film, wo man vermutet, dass gleich aus irgendeiner verlassenen Scheune Schüsse abgefeuert werden. Ein Büschel Wüstengras rollte einsam über den Platz, wie es sich gehört.

Palm Springs (3)

Palm Springs (2)

Palm Springs (8)

Palm Springs (7) Palm Springs (5)

BAUM AUF DACH IM MAI

Ende Mai krachte ein Ahornbaum auf mein Haus in Seattle, natürlich mitten in der Nacht, natürlich auch noch an einem langen Wochenende mit Feiertag. Markus schoss aus dem Bett wie ein geölter Blitz und rief „Earthquake!“, ich war etwas langsamer (schlafe ja mit Ohrenstöpseln und kriege daher nicht immer alles so mit) und rief hinter ihm her, dass es bestimmt kein Erdbeben war, aber da war der schon in Unterhose aus der Haustür raus.

Mit Taschenlampe beguckten wir uns das Malheur, aber da es nicht regnete, sind wir gleich wieder ab in die Heia. Dabei war es nur ein kleines bisschen windig in der Nacht! Aber Glück gehabt, der Schaden war minimal, ein paar kleine Kratzer und nichts weiter. Kein Loch im Dach. Meine Versicherung musste das Entfernen des Baumes tragen, war nicht billig und dauerte einen ganzen Tag mit 4 Arbeitern, die wie Tarzan in den Seilen schwangen und das Holz vorsichtig Stück für Stück vom Dach entfernten. So sah das Ganze am nächsten Morgen aus:

Tree on house (2)

Und so von der anderen Seite und danach, als die “Baum-vom-Dach-Runtermach-Truppe” fertig war.

Tree on house (3) Tree on house (1)

TAGESTOUREN IN SEATTLE

Mit Sheila verbrachten wir unsere Wochenenden in diesem Jahr. Sie ist immer gerne mit dabei! Im Sommer waren wir oft auf Tagestouren in der Umgebung, am schönsten finden wir es auf den naheliegenden Inseln, Camano Island oder Vashon Island. Nur eine Stunde von Seattle entfernt (inklusive Fahrt mit einer Fähre), und man ist an herrlichen Stränden.

Sheila und Misha (8) Camano Island (6)

Camano Island (5)

Auf Vashon stehen diese alten Fahrräder und Tretmühlen am Strand, ich habe mal eine Bekannte gefragt, die ein Haus auf Vashon Island hat, was das eigentlich soll. Kunst? Karikatur? Sie sagte schlicht und ergreifend, dass es sehr teuer ist, Schrott abholen zu lassen auf der Insel, weil der ja immer aufs Festland transportiert werden muss. Wenn man sich einen neuen Kühlschrank kauft, unbedingt verhandeln, dass der alte abgeholt wird!!!

Camano Island (2)

Sheila mag auch Eis!

Sheila mag auch Eis

 

GEORGETOWN

In Seattle ist alles wie immer. Im Sommer waren wir auf einem saucoolen Straßenfest im Stadtteil Georgetown, wo es immer jede Menge schönes Alteisen zu bestaunen gibt:

Georgetown (2)

Georgetown (6)

Georgetown (5)

Georgetown (8)

Georgetown (10) Georgetown (11)

MEIN ZOO

Misha und Sheila sind inzwischen dick befreundet. Misha darf im Sommer auch mal raus, aber nur mit Zwangsjacke. Sheila passt auf, dass er nicht doch abzischt, da Misha sich die Zwangsjacke elegant mit einer Armbewegung abstreifen kann (guckt man gerade mal nicht, zack, liegt das Ding schlapp da ohne Misha drin).

Sheila und Misha (3)

Sheila und Misha (5)

 

ESRI USER CONFERENCE IN SAN DIEGO

Im Juli war ich ein paar Tage in San Diego auf der absolut obercoolen “Esri User Conference”. Gefiel mir richtig gut.

 

OKTOBER IN DITHMARSCHEN UND AUF MALLE

Anfang Oktober flog ich mit meiner Lieblingsairline British Airways über London nach Hamburg. Leider wieder gut über London gekreist, bevor es Landeerlaubnis gab (wir waren etwas verfrüht dort!), ich hatte schon Angst, dass mir noch schummrig wird davon, aber ging alles gut. Zunächst einmal ein paar Tage Dithmarschen und Hamburg mit lecker Krabbenpulen zu Hause mit meiner Mom, Sabine und einer Flasche Weißwein.

Eider (1)

Eider (2)

Krabben 1 (2) Krabben 1 (3)

Hamburg (3)

Hamburg (1)

Damit wir auch endlich mal mitreden können, flogen wir Mitte Oktober eine Woche nach Mallorca! Gleich ins dickste Touristennest Magaluf. Ein Glück war Nachsaison und wir hatten dort einigermaßen unsere Ruhe. Unser Hotel (BEACH HOUSE) war nämlich direkt neben einer Partyhochburg (NIKKI BEACH CLUB), in der an einem Sonntag noch eine Riesendraußenfete stattfand. Wir mussten uns am Abend vorher sowohl den nervigen Soundcheck als auch am nächsten Tag den Discolärm anhören, aber danach war wieder alles idyllisch. Die Reisetruppe: Meine Mom, Ole, Nick und ich.

Oma und Ole

Tina und Nick

Unsere Tage verliefen jeweils nach demselben Schema: Morgens am Pool frühstücken, dann eine kleine Tagestour unternehmen, und nachmittags stundenlang am Strand rumgammeln, lesen und baden. Das Wetter war traumhaft und das Mittelmeer noch wunderbar warm.

Mallorca (4)

Malle (1)

Die einzigen Beschwerden, die uns von Nick und Ole auf dieser Reise zu Ohren kamen, hatten mit der Internetverbindung im Hotel zu tun, die ab und zu mal gut und einige andere Male gar nicht funktionierte. Nach ein paar Tagen fragten die beiden, wann wir denn endlich wieder nach Dellstedt könnten, und am besten gleich zu Oma, da geht das Internet wie Schmitts Katze. „Was“, fragte ich, „besser als in der Schulstraße?“ Viel besser, bestätigten die beiden.

Auf dem Foto sieht man den Blick, den wir vom Balkon unseres Hotelzimmers aus hatten, den kleinen Strand, an dem wir unsere Nachmittage verbrachten, und links neben dem Swimmingpool die Vorbereitungen des Clubs links nebenan für den großen Ringelpiez.

Mallorca (3)

Mallorca ist ja auch nicht besonders groß, also gurkten wir ausgiebig herum. Gut war der Ausflug zu den Drachenhöhlen, so richtig tolle Tropfsteinhöhlen mit einem unterirdischen See. Aber ganz schön voll mit Touris überall. Besonders in den engen Höhlen nicht so angenehm.

 

THANKSGIVING IN LOS ANGELES

Meine Bremer/Heidelberger Freundin und Studienkollegin Martina war im November für einen Monat in Los Angeles, um dort Bekannte zu besuchen. Wir machten aus, dass ich mal vorbei kommen würde, also kaufte ich mir ein Ticket für Thanksgiving und verbrachte ein wunderbares langes Wochenende in LA und Santa Barbara mit Martina.

LA Thanksgiving (1)

LA Thanksgiving (2) LA Thanksgiving (3)

LA Thanksgiving (5)

LA Thanksgiving (6)

Sogar meinen Kumpel Demetrius bekam ich noch zu sehen, der sich nach unserem ausgiebigen Dinner in Hollywood am letzten Abend noch einen Weihnachtsmannhut bei einem Straßenhändler zulegte.

LA Thanksgiving (8)

WINTER IN SEATTLE

Zu Weihnachten kam Begoña aus Madrid zu Besuch. Wir feierten zu viert bei mir (ich kochte Rouladen! Fleisch dazu extra bestellt bei Bavarian Meat am Pike Place Market in Seattle!), dann am 1. Weihnachtstag zu Markus Schwester nach Duvall. War alles sehr nett. Jetzt erholen wir uns von den Fressstrapazen und stellen uns auf das Neue Jahr ein. Wird sicher eins mit vielen wunderschönen Sonnenuntergängen.

Seattle roter Sonnenuntergang

Kommt gut hinein!

T.

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