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Archive for the ‘Dithmarschen’ Category

Zum ersten Mal auf Kreta und auch mal wieder in Husum

November 25, 2013 Leave a comment

Wow, es ist schon wieder fast Jahresende. Heute ist Sonntag, der 24. November 2013, ich sitze gemütlich in meinem Büro und genieße einen faulen Sonntagabend. Als wir gestern mit Martina und Toni (die gerade aus Wien zu Besuch waren, da letzte Woche der MVP Summit bei Microsoft war) schick im Boat Street Café in Seattle zum Brunch waren, beschlossen wir danach, noch zum Pike Place Market zu gehen. Die beiden kannten die herrliche Kaugummiwand unter’m Markt noch nicht. Toni meinte nur trocken: “Mein neues Windows Desktop Wallpaper!”

Kaugummiwand

Übrigens mit meiner fabelhaften neuen Nokia Lumia 1020 Kamera geschossen! Ich liebe mein neues Handy. Eigentlich sehe ich es mehr wie eine Kamera, mit der man praktischerweise auch telefonieren, Web surfen und Email lesen kann.

Wie immer hat Martina alles im Griff und berichtete mir brühwarm, dass meine Domäne www.christinastorm.com schlapp gemacht hat, also musste ich mich heute erstmal mit deren Auferstehung beschäftigen (neues Kreditkartenablaufdatum rein, bezahlen, usw. usf.). Wo ich gerade mal dabei war, hab ich das Ding auf GoDaddy transferiert und die Registriertung gleich für 9 Jahre bezahlt. Jetzt kann ich das erstmal wieder ne Weile vergessen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Mein Besuch in Deutschland im Oktober und die Reise nach Kreta mit meiner Mutter, Jürgen, Nicki und Ole (meine Neffen). War echt ein Spaß! Wir hatten über www.holidaycheck.de den Flug und das Hotel gebucht. Flug war wunderbar mit Air Berlin (ist immer wunderbar mit denen), Hotel auch ganz toll, Ikaros Beach Resort. Halbpension! Stellte sich als sehr praktisch heraus, außerdem war das Essen sehr gut dort. Die Anlage selbst war hübsch gemacht, die Zimmer befanden sich in so kleinen, einzeln liegenden Steinhäuschen, die mit labyrinthartigen Pfaden miteinander verbunden waren.

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Abends konnte man wunderschön in der Abendsonne vor seinem Häuschen auf der Terrasse sitzen:

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Oder einfach ein kleines Stück weiter laufen an den felsigen Strand vor unserem Zimmer. Der Sandstrand war etwas weiter die Küste entlang. Übrigens war am Samstag, d. 12. Oktober dort ein Erdbeben Stärke 6.7 direkt westlich von Kreta, aber supertief (40 km). Wir wurden aber erst davon durch Daks aus Hamburg per Email unterrichtet: “Habt Ihr davon was gemerkt?”. Nee, nicht so richtig. Wackelte einmal so’n bisschen komisch am Strand, aber ich hab mir da nix bei gedacht. Ist ja schließlich auch Wind und so. Übrigens Wind war da ordentlich, an einem Tag durften wir gar nicht ins Wasser, unser DLRG Heini war ganz wild mit seiner Pfeife dabei, die Urlauber in Schach zu halten. Aber am nächsten Tag hörten wir, das westlich und östlich von unserem Strand 2 Leute verunglückt waren in den Fluten, also wunderten wir uns weniger über die Inbrunst unseres Life Guards im Ikaros Beach Resort!

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Donuts!

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Hier besichtigen wir den Palast von Malia (errichtet um 1900 v.Chr.), also, was davon übriggeblieben ist – das meiste wurde ca 1750 v. Chr. bei einem Erdbeben zerstört.

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Und den Palast von Knossos südlich von Heraklion sahen wir uns auch an:

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Da hatten wir Kinder aber schon nicht mehr so richtig archäologische Besichtigungslust:

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Die Erwachsenen aber besonders munter in Knossos!

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In der Gegend von Malia kann man auch ein paar Kloster und Kirchen besichtigen, die sehr schön sind. Dieses hier ein Nonnenkloster:

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Die Griechen mögen Katzen.

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Sie wuseln überall herum. Ole, der auch noch total allergisch gegen Katzenhaare ist, konnte nie seine Finger davon lassen. Man beachte auch die Aufschrift auf seinem T-Shirt.

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Und hier die Kirche von Neapolis:

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Im Anschluss an solche Besichtigungen muss man sich immer stärken. Leider gab es nirgends richtig Kaffee und Kuchen, obwohl Kreta ja von Deutschen praktisch überschwemmt ist, hat das hier noch nicht eingeschlagen. Aber malerische Fischerdörfer mit vielen typischen Tavernen.

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Jedenfalls ne ganz tolle Woche. Kann man gut im Oktober mal machen!

Wieder zu Hause angekommen empfingen uns norddeutsch kühle Temperaturen, so um 10 Grad, richtig frisch im Vergleich. Sabine und ich fuhren am 19. Oktober nach Husum, wo Krabbenfest war.

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Aber wir kehrten lieber im Husumer Schloßcafé ein als uns mit Krabben zu stärken (die puhlen wir lieber zu Hause) – ich hatte schließlich Kaffee und Kuchen-Entzug!

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Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in 2014!

Gehabt Euch wohl,

T.

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Categories: Dithmarschen, Travels

Jahresabriss 2012: Seattle, Palm Springs, San Diego, Hamburg, Mallorca, Los Angeles…

December 31, 2012 Leave a comment

Es ist Sonntag, der 30. Dezember 2012. Meinen Blog habe ich dieses Jahr gemein vernachlässigt. Eine gute Ausrede gibt es dafür nicht! Es war ein gutes Jahr mit vielen netten Reisen und positiven Entwicklungen bei der Arbeit, also schreibe ich jetzt kurz vor Toresschluss zumindest noch einen Jahresabriss. Also, jetzt aber.

 

MÄRZ IN PALM SPRINGS

In Seattle ist das Wetter ja immer so schlecht. Also Regen Regen Regen von Ende Oktober bis Ende April, mindestens. Dies Jahr war es bis fast Mitte Juni ganz schön lahm. Im März flog ich mit Anja nach Palm Springs, ein paar Tage Sonne tanken und im Joshua Tree National Park herumlungern. Palm Springs ist in zweieinhalb Flugstunden von Seattle aus zu erreichen und ca. eine Autostunde von Los Angeles entfernt (Richtung Osten).

Palm Springs (1) 

Palm Springs Kaktus

Palm Springs (17) Palm Springs Joshua Tree

Palm Springs (15) Palm Springs (18)

War einfach total schön. Sogar Palmenoasen haben die dort!

Palm Springs (13)

Im San-Andreas-Graben sammelt sich Wasser, so dass in der sonst absolut trockenen Gegend ein paar Palmen gedeihen können. In einer Oase stand ich mit einem Fuß auf der Pazifischen Platte, mit dem anderen auf der Nordamerikanischen. Irgendwie unheimlich.

Palm Springs (11) Palm Springs (12)

In Seattle war es Anfang März noch richtig kühl und regnerisch, in Palm Springs war es 25 Grad, so dass man in kurzer Hose am Swimming Pool liegen konnte. Neben unserem Hotel war eine Therme, in der man im mineralisch angereicherten Wasser aus dem San-Andreas-Graben baden konnte. Roch ganz schön stinkig nach Schwefel. Soll aber ja soooooooooo gesund sein, also gönnte ich mir das zweimal.

An einer kleinen Westerntown kamen wir auch vorbei, in der oft Cowboyfilme gedreht werden. Die Kulissen standen überall herum. Aber keine Menschenseele weit und breit. Wie im richtigen Film, wo man vermutet, dass gleich aus irgendeiner verlassenen Scheune Schüsse abgefeuert werden. Ein Büschel Wüstengras rollte einsam über den Platz, wie es sich gehört.

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Palm Springs (2)

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Palm Springs (7) Palm Springs (5)

BAUM AUF DACH IM MAI

Ende Mai krachte ein Ahornbaum auf mein Haus in Seattle, natürlich mitten in der Nacht, natürlich auch noch an einem langen Wochenende mit Feiertag. Markus schoss aus dem Bett wie ein geölter Blitz und rief „Earthquake!“, ich war etwas langsamer (schlafe ja mit Ohrenstöpseln und kriege daher nicht immer alles so mit) und rief hinter ihm her, dass es bestimmt kein Erdbeben war, aber da war der schon in Unterhose aus der Haustür raus.

Mit Taschenlampe beguckten wir uns das Malheur, aber da es nicht regnete, sind wir gleich wieder ab in die Heia. Dabei war es nur ein kleines bisschen windig in der Nacht! Aber Glück gehabt, der Schaden war minimal, ein paar kleine Kratzer und nichts weiter. Kein Loch im Dach. Meine Versicherung musste das Entfernen des Baumes tragen, war nicht billig und dauerte einen ganzen Tag mit 4 Arbeitern, die wie Tarzan in den Seilen schwangen und das Holz vorsichtig Stück für Stück vom Dach entfernten. So sah das Ganze am nächsten Morgen aus:

Tree on house (2)

Und so von der anderen Seite und danach, als die “Baum-vom-Dach-Runtermach-Truppe” fertig war.

Tree on house (3) Tree on house (1)

TAGESTOUREN IN SEATTLE

Mit Sheila verbrachten wir unsere Wochenenden in diesem Jahr. Sie ist immer gerne mit dabei! Im Sommer waren wir oft auf Tagestouren in der Umgebung, am schönsten finden wir es auf den naheliegenden Inseln, Camano Island oder Vashon Island. Nur eine Stunde von Seattle entfernt (inklusive Fahrt mit einer Fähre), und man ist an herrlichen Stränden.

Sheila und Misha (8) Camano Island (6)

Camano Island (5)

Auf Vashon stehen diese alten Fahrräder und Tretmühlen am Strand, ich habe mal eine Bekannte gefragt, die ein Haus auf Vashon Island hat, was das eigentlich soll. Kunst? Karikatur? Sie sagte schlicht und ergreifend, dass es sehr teuer ist, Schrott abholen zu lassen auf der Insel, weil der ja immer aufs Festland transportiert werden muss. Wenn man sich einen neuen Kühlschrank kauft, unbedingt verhandeln, dass der alte abgeholt wird!!!

Camano Island (2)

Sheila mag auch Eis!

Sheila mag auch Eis

 

GEORGETOWN

In Seattle ist alles wie immer. Im Sommer waren wir auf einem saucoolen Straßenfest im Stadtteil Georgetown, wo es immer jede Menge schönes Alteisen zu bestaunen gibt:

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Georgetown (6)

Georgetown (5)

Georgetown (8)

Georgetown (10) Georgetown (11)

MEIN ZOO

Misha und Sheila sind inzwischen dick befreundet. Misha darf im Sommer auch mal raus, aber nur mit Zwangsjacke. Sheila passt auf, dass er nicht doch abzischt, da Misha sich die Zwangsjacke elegant mit einer Armbewegung abstreifen kann (guckt man gerade mal nicht, zack, liegt das Ding schlapp da ohne Misha drin).

Sheila und Misha (3)

Sheila und Misha (5)

 

ESRI USER CONFERENCE IN SAN DIEGO

Im Juli war ich ein paar Tage in San Diego auf der absolut obercoolen “Esri User Conference”. Gefiel mir richtig gut.

 

OKTOBER IN DITHMARSCHEN UND AUF MALLE

Anfang Oktober flog ich mit meiner Lieblingsairline British Airways über London nach Hamburg. Leider wieder gut über London gekreist, bevor es Landeerlaubnis gab (wir waren etwas verfrüht dort!), ich hatte schon Angst, dass mir noch schummrig wird davon, aber ging alles gut. Zunächst einmal ein paar Tage Dithmarschen und Hamburg mit lecker Krabbenpulen zu Hause mit meiner Mom, Sabine und einer Flasche Weißwein.

Eider (1)

Eider (2)

Krabben 1 (2) Krabben 1 (3)

Hamburg (3)

Hamburg (1)

Damit wir auch endlich mal mitreden können, flogen wir Mitte Oktober eine Woche nach Mallorca! Gleich ins dickste Touristennest Magaluf. Ein Glück war Nachsaison und wir hatten dort einigermaßen unsere Ruhe. Unser Hotel (BEACH HOUSE) war nämlich direkt neben einer Partyhochburg (NIKKI BEACH CLUB), in der an einem Sonntag noch eine Riesendraußenfete stattfand. Wir mussten uns am Abend vorher sowohl den nervigen Soundcheck als auch am nächsten Tag den Discolärm anhören, aber danach war wieder alles idyllisch. Die Reisetruppe: Meine Mom, Ole, Nick und ich.

Oma und Ole

Tina und Nick

Unsere Tage verliefen jeweils nach demselben Schema: Morgens am Pool frühstücken, dann eine kleine Tagestour unternehmen, und nachmittags stundenlang am Strand rumgammeln, lesen und baden. Das Wetter war traumhaft und das Mittelmeer noch wunderbar warm.

Mallorca (4)

Malle (1)

Die einzigen Beschwerden, die uns von Nick und Ole auf dieser Reise zu Ohren kamen, hatten mit der Internetverbindung im Hotel zu tun, die ab und zu mal gut und einige andere Male gar nicht funktionierte. Nach ein paar Tagen fragten die beiden, wann wir denn endlich wieder nach Dellstedt könnten, und am besten gleich zu Oma, da geht das Internet wie Schmitts Katze. „Was“, fragte ich, „besser als in der Schulstraße?“ Viel besser, bestätigten die beiden.

Auf dem Foto sieht man den Blick, den wir vom Balkon unseres Hotelzimmers aus hatten, den kleinen Strand, an dem wir unsere Nachmittage verbrachten, und links neben dem Swimmingpool die Vorbereitungen des Clubs links nebenan für den großen Ringelpiez.

Mallorca (3)

Mallorca ist ja auch nicht besonders groß, also gurkten wir ausgiebig herum. Gut war der Ausflug zu den Drachenhöhlen, so richtig tolle Tropfsteinhöhlen mit einem unterirdischen See. Aber ganz schön voll mit Touris überall. Besonders in den engen Höhlen nicht so angenehm.

 

THANKSGIVING IN LOS ANGELES

Meine Bremer/Heidelberger Freundin und Studienkollegin Martina war im November für einen Monat in Los Angeles, um dort Bekannte zu besuchen. Wir machten aus, dass ich mal vorbei kommen würde, also kaufte ich mir ein Ticket für Thanksgiving und verbrachte ein wunderbares langes Wochenende in LA und Santa Barbara mit Martina.

LA Thanksgiving (1)

LA Thanksgiving (2) LA Thanksgiving (3)

LA Thanksgiving (5)

LA Thanksgiving (6)

Sogar meinen Kumpel Demetrius bekam ich noch zu sehen, der sich nach unserem ausgiebigen Dinner in Hollywood am letzten Abend noch einen Weihnachtsmannhut bei einem Straßenhändler zulegte.

LA Thanksgiving (8)

WINTER IN SEATTLE

Zu Weihnachten kam Begoña aus Madrid zu Besuch. Wir feierten zu viert bei mir (ich kochte Rouladen! Fleisch dazu extra bestellt bei Bavarian Meat am Pike Place Market in Seattle!), dann am 1. Weihnachtstag zu Markus Schwester nach Duvall. War alles sehr nett. Jetzt erholen wir uns von den Fressstrapazen und stellen uns auf das Neue Jahr ein. Wird sicher eins mit vielen wunderschönen Sonnenuntergängen.

Seattle roter Sonnenuntergang

Kommt gut hinein!

T.

Categories: Dithmarschen, Seattle, Travels

Brian Jonestown Massacre Konzert

March 23, 2009 Leave a comment

Es ist Sonntagabend, d. 22. März 2009. Es ist immer noch empfindlich kühl in Seattle. Immerhin hat’s kaum geregnet, und man soll sich ja auch nicht die ganze Zeit beschweren. Gestern Abend waren wir in einem coolen Konzert der Band Brian Jonestown Massacre. Die waren vor Jahren mal super angesagt hier, sind so in der Kategorie psychodelische, langsame und melodische Rockmusik à la the Verve oder ein etwas weniger aggressives "Sister Ray" von Velvet Underground. Früher war die Band jedoch immer etwas an der Grenze (und oft drüber hinaus), man stritt und prügelte sich auf der Bühne, schmiss Krempel ins Publikum und benahm sich komplett daneben. Also war ich gespannt. Mit von der Partie waren Mark (Gerrys Bruder) und Annette sowie 3 weitere Freunde von denen, die ich auch schon lange kenne. Alle so in meinem Alter (das ist wichtig in dieser Geschichte). Aber Moment, bevor ich weitererzähle, erst mal kurz ein schönes Video von Brian Jonestown Massacre und gleich danach eins von den berühmt berüchtigten Stage-Disastern.

Also, gestern Abend verlief es harmonisch, es war wirklich ein sehr sehr schönes Konzert. 8 Leute auf der Bühne, 4 Gitarren, Bass, Schlagzeug, Orgel, Tamburin. Eine feine feste Schallmauer und außerdem beste Soundqualität im Neumo’s.  Jetzt zurück zu meiner eigentlichen Story: Ich komme also ca gegen 22.00 Uhr im Club an und suche Mark und Annette & Co im schlecht beleuchteten und prall gefüllten Raum. Als ich sie fand, fragte ich wo denn T & J seien?  Vivian stand bei ihnen, wie geplant.  Oh, meinte Annette, Du hast die nur um einige Minuten verpasst, die sind gerade rausgeworfen worden. Ich "hä?". Ja, sagte Mark, die sind zu zweit auf’m Klo erwischt worden. Wollten da gerade eine Nummer abziehen. Dann fügte Mark noch hinzu, dass er sich nicht sicher sei, ob das auch wirklich alles gewesen wäre. Wir lachten. Vivian meinte nur: "It’s like we’re still in Highschool!"

Apropos Nummer abziehen. Meine Schwester und ihre Familie haben neulich ihren netten Golden Retriever einschläfern lassen müssen, das war wirklich traurig, 11 Jahre hatten sie den. Unten links ist Ben zu sehen, wie er mit Hagen zu ihrem 10-jährigen Hochzeitstag den Schnaps in der Nachbarschaft mit austrägt. Rechts daneben der neue Welpe Balou, den sie ein paar Wochen später in Osnabrück von einem Bauernhof geholt haben.

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Heute am Telefon erzählte mir Uta, dass Balou in seiner Schlafecke so eine Wolldecke hat, die er abgöttisch liebt. Und ab und zu kriegt er es mal in den Kopf, schnappt sich eine Ecke von der Decke mit dem Maul und pimpert auf dem Ding rum, Uta meinte, es können einem die Tränen kommen vor Lachen. Das erinnert mich an Gerrys Deutschlehrerin hier in Seattle, wo er vor Jahren immer brav mit Scott zum Privatunterricht hinging. Die hatte so einen (kastrierten) Kater, der öfter mal mitten in der Unterrichtsstunde auf einem rosa Stoffschwein rittlings (pimpernd) duch die Küche geritten kam – zur einen Tür rein, zur anderen wieder raus. Gerry sagte, das wär voll die Härte gewesen, danach hätte man sich auf nichts mehr konzentrieren können. Tja, so ist das.

Das war doch ein schönes Thema heute! Beschwingt werde ich jetzt in die Heia gehen.

Haltet Euch fein.

T.

Categories: Dithmarschen, Seattle

Besuch in Alemania

July 4, 2008 Leave a comment

Vom 6. bis 22. Juni waren wir mal wieder in Good Old Germany. Es war herrlich! Ich brauchte wirklich eine kleine Pause und hatte außerdem richtig Heimweh. Es tat so gut, alle wieder zu sehen. Als wir ankamen, herrschte wunderbarstes Wetter, richtig wie im Hochsommer. Wir verbrachten gleich den ersten Tag allesamt in Büsum am Strand mit anschließendem Besuch bei Cortina. Am zweiten Tag war’s auch noch so toll, dass Gerry und ich diesmal alleine nach St. Peter-Ording fuhren. Eine einstündige Gurkerei, aber wirklich die Mühe wert. Der Strand dort ist ja Sylt-Material, einfach fantastisch.  Wir saßen feist im Strandkorb und guckten in den Sand (Gerry hatte sein Buch vergessen). Am dritten Tag besuchten wir Eckernförde mit Sabine.

Erst waren wir eine Weile am Strand zugange, dann besuchten wir die Eckernförder Bonbonkocherei, um tütenweise süßes Zeug abzuschleppen, so richtig altmodische Klütenbonbons.

Danach mussten wir uns erst einmal im Café Held stärken. Die Torten waren umwerfend, der Kaffee leider nichtssagend.

In den darauffolgenden Tagen hatte ich eine feine Erkältung (man kommt ja kaum bei einem Flug von Seattle nach Hamburg drum herum, ich jedenfalls selten), also machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich, lasen viel (meine Lieblingslektüre in diesem Urlaub war "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery), aßen 4 Mahlzeiten am Tag (inklusive des obligatorischen nachmittäglichen Kaffeeklatsches mit Kuchen! – ich hab jetzt absichtlich den Genitiv verwendet, weil meine Mutter sich beschwerte, dass er am Aussterben sei) und guckten jeden Abend ein EM-Fussballspiel, mit wachsender Begeisterung! Und ab und zu mal ein Spaziergang durch die Feldmark ob der frischen Luft und Bewegung.

An einem Sonntag waren wir mit gesamter Bagage in der Dorfgaststätte in Oldenbüttel zum Dithmarscher Brunch mit Speck und Eiern und Spargelsuppe mit Klößen und dem ganzen Drum & Dran. In so’nem rustikalen Saal das Ganze, wie in alten Zeiten bei Danz op de Deel. Prima.

Nach Oldenbüttel kommt man ganz schnell hintenrum an der Eider lang von Süderrade und dann mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal.

Als nächstes stand ein Besuch in Husum an. Shopping und Kaffee und Eis und Kuchen und ein bisschen Bummelei im Ort. Der ganze Hafenbereich ist jetzt verkehrsberuhigt, was ja wirklich 1000 mal besser ist als vorher.

Zur Entspannung zockte Ole abends Gerry ab.

Ein Tag Hamburg musste auch noch sein, besonders, da wir Claudias neues Haus besichtigten wollten. Abends gingen wir mit Daks zum Schulterblatt zu dem Griechen, bei dem "die Speisen im Fenster hängen" (Zitat Daks, damit man sich beim richtigen Griechen trifft und nicht aus Vesehen einer zu einem anderen Griechen auf’m Schulterblatt geht, wo keine Speisen im Fenster hängen). Hamburg war in EM-Stimmung, an dem Abend sollte Deutschland gegen Portugal spielen. Alle Kneipen hatten Tische und Bänke auf die Bürgersteige geschleppt, große Fernsehbildschirme überall, Bier-und Bombenstimmung. War dann ja (wider Erwarten!) auch ein Superspiel.

Die Alte Flora ist auch immer noch auf dem Schulterblatt zu finden wie vor 20 Jahren:

Am letzten Tag vor unserer Abreise fuhren wir nach Kiel, um mit Tim, Maike, Silke, Linnéa, Derek und Jule eine Runde auf der gerade eröffneten Kieler Woche zu drehen. Bei krachender Hitze schleppten wir uns einmal ganz über die Meile.

 

Zum Abschluss: Gruppenbild mit Dame!

Ein super Urlaub. Jetzt kann ich auch Seattle erstmal wieder eine Weile tolerieren.

T.

Categories: Dithmarschen, Travels

Frühjahrssendepause überwunden!

June 24, 2007 Leave a comment

Heute am Samstag, den 23. Juni 2007 muss ich mich endlich mal wieder melden. Ich hab einen vollgepackten Mai hinter mir und bin nicht zum Dichten gekommen. Das soll jetzt aber wieder besser werden. Es gibt jedenfalls jede Menge gute Stories. Fangen wir mal mit dem Besuch in Deutschland (und Spanien) an – heute wird aber nur von Alemania erzählt. Das dauert mir sonst alles zu lange hier! Will schließlich gleich noch „The Science of Sleep“ auf DVD gucken. Am 26. April flogen wir mit unserer bevorzugten Airline British Airways gen Hamburg, ging auch alles gut diesmal, kein Bombenalarm in London und auch alle Koffer mit dabei. Man freut sich über so was inzwischen ja sehr. In Delltown erwartete uns bestes Wetter. Man könnte meinen wie im späten Juli. Warm! Schwül! Also ab an’n Strand nach Westerdeichstrich mit unseren Neffen Nickie und Ole.

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Drachen wollten wir steigen lassen, aber es war so ne totale Flaute, dass wir am Ende in Büsum bei Cortina landeten.

   

Danach noch mal kurz im kleinen Aquarium in Büsum eingeguckt – Nickie war von der „Mördermuschel“ begeistert (dabei stand an dem kleinen Schild eher so was harmloses, Flügelfisch, glaube ich).

Es gab noch massenhaft andere schicke Meeresungeheuer. Das kleine Krokodil hatte es uns besonders angetan. Die Zähne! Claudia, zeig das Foto bloß nicht Robert, sonst wird er noch neidisch. Sowas fehlt ihm doch noch in seiner Wohnung.

   

Alles in allem war es mal wieder total wunderbar in Dellstedt. Schön, alle zu sehen und Lieblingskaffeesorten und Schokoladen aufzustocken.

Ich hab noch gute Fotos von verschiedenen Ausflügen auf Lager. Außerdem waren meine Mutter, Begoña und ich auch noch eine Woche auf Ibiza. Davon also in Kürze.

Tata, Tina

Categories: Dithmarschen

Olé olé olé olé – Schlickrutschen im Elbwatt zum WM-Auftakt

June 11, 2006 Leave a comment

Heute ist Sonntag, der 11. Juni 2006 und ich möchte Euch endlich – passend zum momentan heißen Thema "Fußball-WM" – ein paar flotte Fotos zu der am Pfingstsonntag im Brunsbüttler Elbwatt ausgetragenen dritten Wattolümpiade ("Fußballwattmeisterschaft") präsentieren.

Die Vorbereitung für diesen kultigen Event schien diesmal besonders hektisch gewesen zu sein, jedenfalls konnte Mitorganisator und Kumpel Jens Rusch mir nur zwischen Tür und Angel ein paar Links zu Fotos sowie ein paar heimwehmachende Audioclips rüberschieben. Dass Jens zu so einer Megaorganisation überhaupt Zeit hat, ist erstaunlich! Wenn man mal bedenkt, was er sonst noch so alles am Laufen hat.

Zusätzlich hatte er nämlich auch noch seine Kollegen von Fury in the Slautherhouse dazu überredet (drangsaliert?), für umme beim Wattstock-Festival am Abend davor aufzutreten. Alles für einen guten Zweck. Ordentlich was los in Brunsbüttel, kann ich da nur sagen! Da ist Seattle ja tot dagegen!

Aber zurück zum eigentlichen Thema, dem Schlick-Kicken. Denn davon gibt’s wirklich klasse Fotomaterial. Und wie Ihr wisst, bin ich fotoversessen. Text alleine ist (wenn von Laien verfasst) zu langweilig. Ton ist auch immer gut, also starten wir mit den von Jens geschickten Audios, die einen guten Eindruck verschaffen – was das ganze soll und wie Jürgen sich drauf freut. Das erstmal anhören. Dann weiter lesen.

Am Anfang geht es noch ganz gesittet los. Das Spielfeld ist frisch geharkt, die Stimmung positiv, das olympische Feuer fackelt friedlich auf dem Deich. 

Das koreanische Fernsehteam steht bereit. Anpfiff!

   

Dann wird es schnell eine richtig dreckige Sache. Kopf hoch! Solange die Frisur stolz in den Deutschlandfarben leuchtet, ist noch nichts verloren. 

   

Jedes Spiel ist 10 Minuten, länger halten die Spieler es in dem knietiefen Schlick nicht aus. Man sieht, dass es beginnt, anstrengend zu werden.

 

   

Stramme Kerle sind das, diese feschen Teutonen. Zweifelsohne keine Memmen. Da soll mir noch mal jemand sagen, es gäbe kein gutes Männermaterial in Deutschland!

        

Während am Ende die Sieger noch für die Kamera einmal kurz ganz munter tun, …

        

 …kriechen die Verlierer feddich im Schlamm. 

Da die Fußballer so schnell aufgebraucht sind, müssen noch andere Sportler herhalten, um die Schaulust zu befriedigen. Los geht’s mit dem Rad, zum Beispiel. Auch Kopfstand wird geübt. Und natürlich Tauziehen, denn ein handfestes Volksfest ohne gibt es nicht.

   

 

Als keiner guckt, macht Dschäntzi sich auf seinen Sonntagsgummistiefeln und vorher noch nie benutzten Skiern geschickt aus dem Schlamm.

Ganz klar – die Wattolümpiade 2006 war ein voller Erfolg, wie diverse Presseberichte beweisen. Übrigens, das Thema scheint überraschenderweise nicht neu zu sein, wie diese garantiert nicht gefälschten Archivbilder beweisen: 

  

Übrigens, falls Euch die Fußball-WM gepackt hat… Es gibt eine coole kleine Software, mit der man sich auf dem aktuellen Stand halten kann.  Hier klicken zum kostenlosen Download.

 La ola.

 

Categories: Dithmarschen